Ikea und Hiroshima: Isamu Noguchi - NEU im Museum Ludwig

[Play Sculpture, 1965/2021 von Isamu Noguchi, © The Isamu Noguchi Foundation and Garden Museum/VG Bild-Kunst, Bonn 2022 Foto: Rheinisches Bildarchiv, Köln, Marleen Scholten]
Isamu wer? Unter den großen Künstlern des 20. Jh. ist der japanisch-amerikanische Bildhauer Isa­mu Noguchi (1904, Los An­ge­les - 1988, New York) einer der großen Unbekannten. Warum eigentlich? Hängen doch in vielen Wohnungen die eigentümlichen "Ikea"-Papierleuchten, die an Japan erinnern und nicht von ungefähr an den Designer, der Noguchi auch war. Er war aber auch ein politischer Künstler, der Fragen nach Identität und dem Verhältnis des Menschen zu Natur und Erde im Blick hatte.

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Kultur als Freudenbringer (2) - Teilhabe ermöglichen auch für Menschen mit kognitiven und psychischen Beeinträchtigungen

Kultur kann ein Freudenbringer sein! (de)mentia+art möchte mit ein paar Beispielen Lust darauf machen, es mit kultureller Teilhabe erstmals oder wiederholt zu versuchen: für sich selbst, für Ihre zu betreuenden Gäste, Ihre Bewohnerinnen und Bewohner.



 

 
[Foto://© Rheinisches Bildarchiv, rba_c014821 / Bildnis der Tänzerin Giulia Leonardi, Ferdinand Hodler, 1910]

Beunruhigt uns dieser forsche, selbstgewisse Blick? Das Bild ist ein Hingucker. Im doppelten Sinn. Es schaut uns direkt an, wenn wir den großen Raum im Museum Wallraf-Richartz betreten. Und das Bild, die Frau, ihre Augen behalten uns im Blick. Wir wissen es, weil wir selbst magisch angezogen werden, durch die geradezu unverschämte Präsenz, die von dieser Frau ausgeht. Sie meinen, das kann uns gleichgültig sein? Was, wenn unser Sohn sie uns als seine zukünftige Frau vorstellt? Sind wir dann immer noch gleichgültig?

Bilder und ihre Geheimnisse gemeinsam entdecken

Die Frau kommt aus Italien und heißt Giulia! Südländisches Temperament, Charakter, kräftige Farben. Verlockung, Liebe und Hoffnung. Würden Sie ihr Ihren Sohn "anvertrauen"? Haben Sie ihr Urteil gefällt? Was halten Sie von ihr?



Wenn Sie Lust auf mehr haben und auch Menschen mit kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen kulturelle Teilhabe ermöglichen wollen, wäre eine Führung zu “Impressionismus und 19. Jahrhundert" für Sie genau das Richtige: vor Ort im Museum Wallraf-Richartz in Köln. Oder auch digital in Ihrer Einrichtung, überall!

Die nächsten Termine: 05.05. 15 Uhr analog / 13.05. 10.30 Uhr digital / 31.05. 10.30 Uhr digital / 13.06. 17 Uhr digital / 14.06. 10.30 Uhr analog. Oder nach Wunsch.

Mehr Bilder, mehr Führungen, mehr Museen für Menschen mit und ohne Demenz sowie für Menschen mit und ohne psychische Beeinträchtigungen finden Sie für die Monate April bis Juni hier: Kulturtermine von (de)mentia+art.
Wenn da nichts Passendes für Sie ist, vereinbaren Sie doch einfach Ihren Wunschtermin mit uns:
Jochen Schmauck-Langer 0157-88345881 // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!




Kultur als Freudenbringer (1): H i e r

Kultur als Freudenbringer (1) - Teilhabe ermöglichen auch für Menschen mit kognitiven und psychischen Beeinträchtigungen

Kultur kann ein Freudenbringer sein! (de)mentia+art möchte mit ein paar Beispielen Lust darauf machen, es mit kultureller Teilhabe erstmals oder wiederholt zu versuchen: für sich selbst, für Ihre zu betreuenden Gäste, Ihre Bewohnerinnen und Bewohner.



 


[© Rheinisches Bildarchiv, rba_c004548 Der Gärtner, Mathieu Le Nain]

Das ist gerade eines meines Lieblingsbilder im Wallraf-Richartz-Museum.
Was geht da eigentlich vor sich? Wir sehen eine kleine Gruppe von Frauen und Kindern und einen Mann. Der Mann hat einen Spaten in der Hand und überreicht der Frau, die am Tisch sitzt, etwas. Ein Röschen, ein kleines Sträußchen. Vielleicht ist er der Gärtner? Der Ort sieht nach einer Küche aus. Im dunklen Hintergrund glimmt in einem Kamin ein Feuer. Auf dem Küchentisch die Teile eines zerlegten Hasen. Auf dem Boden Kessel und Töpfe. Wenn wir auf die Kleidung der Personen schauen, sehen wir, dass der Mann einfach gekleidet ist. Ebenso die Frau, die steht und wohl einen Besen in der Hand hat. Die Frau am Tisch hingegen ist vornehm gekleidet, auch die drei Kinder.

Bilder und ihre Geheimnisse gemeinsam entdecken

Doch nicht diese Äußerlichkeiten sind das wichtigste für uns, sondern wie Frauen und Kinder auf das reagieren, was der Mann mit seiner behutsamen Annäherung gerade tut. Der Maler zeigt uns die Gefühle auf den Gesichtern der Kinder sehr genau. Die Magd jedenfalls hat ihr Urteil längst gefällt. Doch wie reagiert die Frau des Hauses selbst auf die überraschende Gabe? Und war sie überhaupt mit dem Röschen gemeint?



Wenn Sie Lust auf mehr haben und auch Menschen mit kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen kulturelle Teilhabe ermöglichen wollen, wäre eine Führung zum „Goldenen Zeitalter der Malerei“ für Sie genau das Richtige: vor Ort im Museum Wallraf-Richartz in Köln. Oder auch digital im Haus/in der Einrichtung, überall!

Die nächsten Termine: 14.04. 15 Uhr analog / 05.05. 15 Uhr analog / 13.05. 10.30 Uhr digital / 31.05. 10.30 Uhr digital. Oder nach Wunsch.

Mehr Bilder, mehr Führungen, mehr Museen für Menschen mit und ohne Demenz sowie für Menschen mit und ohne psychische Beeinträchtigungen finden Sie für die Monate April und Mai hier: Kulturtermine von (de)mentia+art.
Wenn da nichts Passendes für Sie ist, vereinbaren Sie doch einfach Ihren Wunschtermin mit uns:
Jochen Schmauck-Langer 0157-88345881 // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Großes Kino: Der Sprayer Harald Naegeli im Museum Schnütgen

[Harald Naegeli, Totentanz (memento mori) an der Westfassade von St. Cäcilien, Köln, 1980/89 Foto: Raimond Spekking, Wikimedia]

Der Schweizer Künstler Harald Naegeli (*1939), der „Sprayer von Zürich“, war einer der ersten Graffiti-Künstler Europas. Er kam gegen Ende des Jahres 1979 nach Köln. In der Schweiz wurde er wegen seiner illegal gesprayten Graffiti strafrechtlich verfolgt. Im "heiligen" Köln fand er ein neues Thema für seine nächtlichen Streifzüge und sprayte von Ende 1979 bis 1981 zahllose Skelette und Totenschädel auf Beinen. Viele Dokumente dieser "andere(n) Malerei“ wurden als "Kölner Totentanz" berühmt. Die meisten waren schon bald vernichtet und sind heute vor allem in historischen Fotografien dokumentiert.

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Analog + digital: Begleitete Rundgänge im Kunstmuseum Kolumba für Menschen mit kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen

 

[© Bild: Kolumba, CC BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)]

Für viele Besucher*innen ist es das schönste aber auch eigenwilligste Museum der Stadt. 2013 wurde es zum Museum des Jahres gewählt. Bemerkenswert sei eine "hervorragende Architektur" sowie eine "qualitätvolle Sammlung". Das Museum besitzt Kunstwerke von der Spätantike bis zur Gegenwart. Sakrale und moderne Kunst werden im jährlichen Wechsel zu bestimmten Themen gegenübergestellt und ermöglichen dadurch neue Wahrnehmungen und Deutungen - auch für Menschen mit kognitiven (Demenz) oder psychischen Beeinträchtigungen. Neben dem Besuch des Museums vor Ort haben Sie nun auch die Möglichkeit, des digital zu besuchen.

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Museumstage für Menschen mit und ohne kognitive (Demenz) oder psychische Erkrankungen

Eine Schöne Zeit erleben


Bitte erkundigen Sie sich bei uns nach den aktuellen Möglichkeiten und Bedingungen, die wir in diesen Zeiten einer Pandemie für unsere Führungen beachten müssen: 0157 88345881  ll  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Das Bedürfnis nach Kultur und gesellschaftlicher Teilhabe geht nicht automatisch mit kognitiven (Demenz) oder psychischen Erkrankungen verloren. Im Gegenteil – Kunst, Kultur und Musik können Schlüssel zur emotionalen Welt, zur Stärkung des Selbstwertgefühls und der Lebensqualität sein.

Eine Übersicht der Kulturtermine Köln nach Datum sortiert finden Sie: H i e r

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Führungen: Die Heinzelmännchen kommen zu Besuch

 

 

Die Heinzelmännchen zu Besuch - Das Kölnische Stadtmuseum unterwegs

Das Kölnische Stadtmuseum bietet einen lebendigen Einblick in die Geschichte Kölns „wie es einmal war“. Mit dem Angebot "Die Heinzelmännchen zu Besuch" sollen vor allem Menschen erreicht werden, die nicht mehr mobil genug sind, um die Einrichtung, in der sie betreut werden, zu verlassen. Zu ihnen kommt der Museumsbegleiter zu Besuch. Er bringt eine musikalisch (mit Akkordeon) unterlegte Führung mit. Dabei können Sie wählen:

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NEU Führungen für Menschen mit Demenz im Kölner Museum Schnütgen

Museum Schnütgen

zur Website des Museum Schnütgen: H i e r
Hinweise zur Barrierefreiheit: H i e r
Hinweise zur Anfahrt: H i e r


Das Museum Schnütgen beherbergt in einer der ältesten Kirchen Kölns eine kostbare Sammlung mittelalterlicher Kunstwerke: Holz- und Steinskulpturen, Goldschmiedekunst, Glasmalerei und Textilien, die in aller Regel einen religiösen Ursprung haben. Eine Besonderheit des Museums ist sein größter Ausstellungsraum, der selbst über 1000 Jahre alt ist: Die Stille und Aura der romanischen Cäcilienkirche und die besondere Nähe zu den Objekten laden auch Menschen mit Demenz dazu ein, die Kunstwerke in ihrer geistlichen Ausstrahlung und Schönheit zu erleben.

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04.07.2019 Öffentliche Führung | Museum für Ostasiatische Kunst Köln | Ausflug nach Ostasien

In der aktuellen Ausstellung werden besondere Zugänge aus 40 Jahren Sammlung präsentiert. Besucherinnen und Besucher tauchen in die Welt der ostasiatischen Malerei, der Plastik und des Kunsthandwerks ein, ohne (kunst)historische Voraussetzungen, nur auf der Basis dessen, was zu sehen ist. Eigene Erfahrungen und Erinnerungen sind sehr erwünscht. Schön gelegen am Aachener Weiher bietet sich das Bistro/Café im Haus als zusätzliches Highlight an.

Angebot für Menschen mit und ohne dementielle oder psychische Beeinträchtigungen

Von: Museumsdienst Köln | Mit: Jochen Schmauck-Langer | Treffpunkt: Kasse | Teilnahme: kostenlos

Mehr Infos: H i e r
Termin: 04.07. | 15:00 - 16:30 Uhr

Pack die Badehose ein! - Menschen mit Demenz im Jüdischen Museum in Berlin

Susanne Schuur war als wissenschaftliche Volontärin in der Bildungsabteilung mit der Aufgabe betraut, ein Besuchsprogramm speziell für Demenzbetroffene im Jüdischen Museum zu entwickeln. Am Anfang der Vorbereitungen stand eine Fortbildung, die dementia+art in der Gemäldegalerie anbot. Bei ihr waren auch weitere Berliner Museen sowie einige Kolleg*Innen aus dem Musikbereich vertreten.

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