(de)mentia+art :: Newsletter Oktober 2022

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

"Darüber reden hilft!" - Aber was soll das heißen...? (de)mentia+art versucht mit seinen Angeboten einer Spanne von Besuchern gerecht zu werden, die von Schülern mit psychischen Beeinträchtigungen bis zu hochbetagten Menschen mit dementiellen Veränderungen reicht. Das ist in diesen vielfach bedrückenden Zeiten gerade in den sensiblen Bereichen Kultur und Pflege/Betreuung nicht immer leicht. Was können wir also tun? Vielleicht hilft eine schon alte Erfahrung ein Stück weiter: "Darüber reden hilft!" - Wer zu uns in die Museen kommt und an einer Führung teilnimmt, hat immer die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen. Von Anfang an bis zum Schluss. Es gibt keine Bildungsvoraussetzungen, kein Falsch. Aber natürlich gibt es unterschiedliche Wahrnehmungen und jede wird gewertschätzt, jede kann die Gruppe, die sich vor einem Bild oder Objekt versammelt hat, ein Stück weiterbringen. Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen erleben sich und ihre Beiträge zu ganz unterschiedlichen Kontexten als wichtig und bedeutsam. Das aktiviert Ressourcen, kommt manchem angeschlagenen Selbstwertgefühl zugute. An öffentlichen Orten, die mit ihrem Reichtum an unterschiedlichster Kunst vor allem eines nicht sind: Alltag. Menschen sollen sich ungeachtet der Zeiten selbst erleben und bei unseren Führungen - auch dadurch - eine schöne Zeit haben.

Wir freuen uns auf Sie!

Bleiben Sie gesund!

Herzlich aus Köln
Jochen Schmauck-Langer
 
PS: Wenn Sie Ihren Besuchern oder Bewohnern auch solche Führungen ermöglichen wollen, fragen Sie bitte nach unseren teilhabeorientierten Fortbildungen für Kultur- oder Pflegeeinrichtungen.

Aktuelle Meldungen von (de)mentia+art finden Sie auf Facebook.

Zum aktuellen Newsletter 05_2022: H i e r

Newsletter 03_2022

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

ist für Sie in den Bereichen Kultur und Pflege/Betreuung die Pandemie vorbei? - Für uns bei (de)mentia+art ist sie es jedenfalls nicht. Mit unseren Angeboten zu kultureller Teilhabe sind wir nach wie vor konfrontiert mit Absagen oder Stornierungen von Museumsführungen. Selbst was digitale Formate angeht! Auch die beliebten Kammerkonzerte sind noch nicht möglich.

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Newsletter 01_2022

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

"Geht nicht!"...? - Die Pandemie, die tristen Mühen, hält Sie von kultureller Teilhabe ab? Oder es ist die weite Entfernung zum Museum? Die körperlichen Beschwerden, die Ihre Bewohner*innen ans Haus binden? Die Kosten für Transport und qualifizierte Begleitung, die Mühen von Organisation und Logistik...?
Im ersten Newsletter dieses Jahres lassen wir Möglichkeiten aufscheinen, was mit unseren digitalen Formaten trotzalledem möglich ist: "Geht nicht!" gibt's nicht. Und machen bedeutet vor allem: Etwas Neues, Schönes ausprobieren! 

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Newsletter 02_2022

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

"... Den Rahmen zu schaffen, in dem jede und jeder sich äußern kann, ohne die Werke aus den Augen zu verlieren, gelingt wie nebenbei. Eine schöne Atmosphäre, die ruhiges Nachdenken und Nachspüren zum Sichtbaren ermöglicht..." (E.L., 17.02.)

Zu finden ist die Bewertung auf Calaios, dem neuen Portal für digitale Museumsführungen. Dort verbindet man Menschen, die ihre Freude an Kunst und Kultur miteinander teilen wollen - im ganzen deutschsprachigen Bereich. Das gilt auch für Menschen mit kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen. Eine junge Frau aus Oberbayern etwa unterhält sich mit einem Mann aus Dresden über ein altes Foto. Es zeigt einen jungen Mann, vermutlich ein Bergmann.

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Newsletter 05_2021

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Kulturelle Teilhabe? Aber wie? Die Pandemie ist nicht vorbei und nicht nur dadurch zeigt sich die Aktualität unseres digitalen Formats. Das im Auftrag des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ) entwickelte Format ermöglicht einen intensiven Austausch über Kunstwerke, die ein geschulter Guide für eine Gruppe von Menschen in Pflege- oder Betreuungseinrichtungen vorstellt: digital, also ortsunabhängig und interaktiv.
Sie wollen es einmal ausprobieren? Gerne! Fragen Sie uns - wir vereinbaren ihren digitalen Wunschtermin!

Darüber hinaus zeigt die Pandemie eine Reihe von mittelbaren Folgen für die kulturelle Teilhabe im Bereich Inklusion: Vor allem sind engagierte Museumsguides abgewandert, die für das kleine, aber anspruchsvolle Segment nicht mehr zur Verfügung stehen. In der Folge sehen sich viele Museen selbst nicht mehr in der Lage, fundierte Angebote für diesen gesellschaftlich wichtigen Bereich zu gestalten.
(de)mentia+art - mit umfassenden Erfahrungen auf diesem Gebiet - bietet deshalb neben einer grundlegenden Beratung ein inhaltlich auf die Sammlungen der Museen abgestimmtes digitales Format von Teilhabe-orientierten Führungen an. - Fragen Sie uns!
Daran schließt sich auch unser neues Engagement für Calaios.eu an, einem deutschlandweiten Portal für digitale Führungen, Vorträge und Workshops. (de)mentia+art ist dort als erfahrener Anbieter im Inklusionsbereich zu finden. Schwerpunkte sind nun im ganzen deutschsprachigen Bereich buchbare Führungen für Menschen mit und ohne kognitive oder psychische Beeinträchtigungen. Gleich ob Sie im Voralpenland, am Niederrhein oder an der Ostseeküste sind: Probieren Sie uns aus - wir freuen uns auf Sie!

Bleiben Sie gesund!

Herzlich aus Köln
Jochen Schmauck-Langer

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Zum aktuellen Newsletter 05_2021: H i e r

Newsletter 04_2021

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nach zehn Monaten geht unser bundesweites Projekt zu "Digitalen Museumsführungen für Menschen mit Demenz in Pflegeeinrichtungen" für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zuende. Zuletzt ist es uns noch gelungen, trotz Pandemie, Naturkatastrophe in der Eifel und Eisenbahnerstreik das geplante Abschlussvideo an drei Tagen im Seniorenhaus St. Josef in Meckenheim, in der Voreifel, zu realisieren.

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Newsletter 03_2021

iebe Leserinnen, liebe Leser,

ich habe zuletzt auf die allgemeine Frage danach, wie es mir geht, geantwortet: "Ein bisschen weniger Arbeit wäre ganz schön...!" Und das vor dem Hintergrund des im Lockdown liegenden Kulturbereichs und noch dazu mit der Ausrichtung auf Menschen mit Demenz oder psychischen Erkrankungen... Meine Gesprächspartnerin zeigte sich auch belustigt. Hielt sie es für Galgenhumor?

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Newsletter 02_2021

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

sind interaktive digitale Museumsführungen nur die ungeliebte Notlösung, weil analoge Angebote wegen der andauernden Pandemie nicht möglich sind?
Um was geht es? Ein Blick zurück auf unsere analogen Führungen: etwa auf das 'Goldene Zeitalter der Malerei'. Eine Epoche, in der viele Highlights der versammelt sind. Beim 'Impressionismus' oder der 'Klassischen Moderne' ist es ähnlich. Wir wählen für unsere Führungen die Bilder jedoch nicht nach den Namen berühmter Maler aus, sondern ob sie Teilhabe-orientiert sind: sie sollen sich für ein gemeinsames Entdecken zusammen mit Menschen mit Demenz oder mit psychischen Beeinträchtigungen eignen. Dieses aktive Entdecken begleiten wir mit einer empathischen, angepassten interaktiven Kommunikation.

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Newsletter 01_2021

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

wir haben viele Interessensbekundungen für unser Projekt zu digitalen Museumsführungen bekommen. Darüber freuen wir uns! Und wir freuen uns über die Nachricht, dass Museen wir das Städel in Frankfurt oder das Barberini in Potsdam nun auch interaktive digitale Museumsführungen anbieten. Denn das bestärkt unser Engagement für Menschen mit Demenz im digitalen Bereich!

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Newsletter 05_2020

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

"Es ist zum Mäusemelken!" Schrieb eine Kollegin aus einem Museum. Ein Mitarbeiter in der Sozialen Betreuung einer Pflegeeinrichtung wiederholte gefühlte 10mal: "Jochen, wir hören dich nicht!" Bis der lapidare Fehler gefunden war. Oder der notwendige System-Administrator, der eine Sicherheitsschranke freischalten musste, aber 30 km entfernt im virtuellen Raum schwebte... oder oder... Bei einer digitalen Probeführung ("Christi Geburt und die Hl. 3 Könige") war die Sitzanordnung in einer Wohngruppe situativ langgestreckt. Und durch eine Zeitverschiebung nun plötzlich im Kontext der nachmittäglichen Kaffeerunde. Nicht 'optimal' - weil es Schwierigkeiten bei der Verständigung gab. Man konnte etwa die Bitte einer Dame um Milch für eine Äußerung zu Gerrit van Honthorsts "Anbetung der Hirten" halten, als letztere sich über das neugeborene Jesuskind beugten...

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