04. - 06.10.2021 Einfach schauen. Ausbildung zur Kulturbegleiterin/zum Kulturbegleiter von Menschen mit Demenz in Graz

 

[Schloss Eggenberg, Graz © Ralf Roletschek - Eigenes Werk, GFDL 1.2,
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=64113732]

Kultur verbindet Menschen mit und ohne Demenz: Als Kulturbegleiter/in besuchen Sie gemeinsam Museen und Ausstellungen. Sie tauchen ein in die Welt der Kunstschätze, der Geschichte und der Naturkunde. Kunst und Kultur wecken Erinnerungen, regen Gespräche an oder machen ganz einfach Freude.
In der Ausbildung erfahren Sie, wie Sie Menschen mit Demenz im Museum begleiten und miteinander inspirierende Momente erleben können. Sie lernen das Museum aus einer neuen Perspektive kennen: als Ort der Begegnung und Geschichten. Nicht nur die Objekte, sondern auch die Menschen erzählen.
Eine Ausbildung für alle, die freiwillig oder beruflich Menschen mit Demenz begleiten. Kein spezielles Vorwissen notwendig.

Termin 04. - 06.10.2021, 10 - 17 Uhr 

Praxisort Alte Galerie, Schloss Eggenberg, Graz

Referent
Jochen Schmauck-Langer ist Geschäftsführer von (de)mentia+art, Autor, Kulturgeragoge und Kunstbegleiter für Menschen mit und ohne kognitive oder psychische Erkrankungen in mehreren Museen. Er hat die Qualifikation zur Alltagsbegleitung (§ 53c SGB), ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft 'Kulturelle Teilhabe' sowie in den Bundesverbänden Museumspädagogik und Kunst- und Kulturgeragogik (D).

Infos und Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


>>>  12.10. + 02.11. 2021 Teilhabe ermöglichen! Fortbildung: Digitale Museumsführungen für Menschen mit Demenz in Österreich
Mehr Infos:  H i e r

28. - 30.09. 2021 | 2. Fortbildung Kultur und Demenz | Kulturelle Begleitung für Menschen mit Demenz in Klagenfurt und Kärnten



In den letzten Jahren haben eine Reihe von Fortbildungen zu Kultur und Demenz in Wien, Linz, Innsbruck, Salzburg und Graz stattgefunden. Zugleich sind in ganz Österreich Angebote für Menschen mit Demenz in Museen entstanden. An vielen war (de)mentia+art beteiligt.

Die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen bereichert das Leben auf vielfältigste Weise. Das gilt auch für Menschen mit Demenz. Der Besuch in einem historischen oder einem Kunstmuseum kann alte Erinnerungen wecken, die Begegnung mit Bildern und Objekten ein Erlebnis für alle Sinne sein - eine schöne Zeit.

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14.10.2021 - 17:00 Uhr | Info-Veranstaltung: Digital und interaktiv – Kunst für die Seele: Museumsführungen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen

(de)mentia+art bietet seit mehreren Jahren Führungen für Schüler- und Erwachsenengruppen mit psychischen Beeinträchtigungen unter dem Titel „Kunst für die Seele“ an. Dabei arbeiten wir mit großen Kölner Museen, dem Museumsdienst Köln und der Eckhard Busch Stiftung zusammen. In der Führung wird anlässlich der bundesweiten "Woche der seelischen Gesundheit" das beliebte Format, bei dem es vor allem um das Zutrauen in eigene Wahrnehmungen geht, an zwei oder drei Beispielen vorgestellt. Fragen sind sehr willkommen! Die Führungen finden sowohl in Präsenz in den Kölner Museen als auch online statt. In jedem Fall jedoch interaktiv, wertschätzend und Teilhabe-orientiert.
 
[Foto://© Rheinisches Bildarchiv, Paul Klee: Hauptweg und Nebenwege, rba d039386_01 Museum Ludwig]



Orts-unabhängig, Teilhabe-orientiert und Ressourcen-aktivierend

Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen leben überall im deutschsprachigen Bereich. Für viele sind Museen nur schwer oder gar nicht zu erreichen. Dies gilt sodann auch für viele Betreuungseinrichtungen oder Schulen. Unsere neuen digitalen Museumsführungen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen verstehen sich nicht nur als ein Beitrag im Kontext der andauernden Pandemie sondern auch von ähnlichen Situationen der Isolation und Einsamkeit. Sie sind Orts-unabhängig, Teilhabe-orientiert und Ressourcen-aktivierend.

Ablauf der digitalen Museumsführungen

  • (de)mentia+art bietet Führungen an, die auf die Bedürfnisse von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen zugeschnitten sind. Wir achten auf eine angemessene Kommunikation und bei der Bildauswahl auf Beispiele, die wir gemeinsam entdecken können. Darstellungen von Männern, Frauen und Kindern, ihrem Leben und den gesellschaftlichen Beziehungen, in denen sie leben: Reichtum, Armut, Machtverhältnisse und das Streben nach Glück. Auch im digitalen Format machen wir das ohne kunsthistorische Voraussetzungen, nur auf der Basis dessen, was für alle zu sehen und zu erkennen ist. Eigene Empfindungen und Wahrnehmungen sind sehr erwünscht.

Digitale Führungen von (de)mentia+art können überall gebucht werden

 



Digitale Führung für Menschen mit und ohne psychische Beeinträchtigungen

zur Website des Museum Ludwig: H i e r
360° Rundgang: H i e r

Einige Highlights aus der Sammlung des Museums zur Klassischen Moderne

Das Mu­se­um Lud­wig be­sitzt eine der wichtig­sten Samm­lun­gen von Kunst des 20. und 21. Jahrhun­derts weltweit. Schwerpunkte sind die Klassische Moderne, Picasso, Pop-Art und die Gegenwartskunst. In vielen Werken begegnen uns existenzielle Erfahrungen unseres Lebens. Wir haben einige schöne Beispiele aus den Sammlungen zusammengetragen und digital aufbereitet, um gute visuelle und akustische Bedingungen zu ermöglichen.


INFOS

Kunst für die Seele - Museum erleben  ll  Führungen für Menschen mit und ohne psychische Beeinträchtigungen. Informationen zum analogen und digitalen Format. 

Mit: Jochen Schmauck-Langer | Treffpunkt: Sie erhalten einen Zugangslink |
Max. 16 Teilnehmende  l 
Termin: 14.10. 17:00 Uhr (ca. 60 Min.)
Kosten: frei
Anmeldung und weitere Infos: Jochen Schmauck-Langer |l Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! || 0157 - 88345881




Technische Voraussetzungen:

  • EINZELPERSON/TANDEM/FAMILIE
    Stabile Internetverbindung (LAN/WLAN); PC, Notebook oder Tablet (möglichst kein Smartphone) mit Webcam/Videokamera und Mikrofon/Lautsprecher. Sie sollen in der Lage sein, am Bildschirm ein Museumsbild gut zu erkennen und den/die Kunstbegleiter*in gut zu verstehen. Zugleich sollen Sie selbst auch gut sichtbar und hörbar sein.

Ankommen:
Sie bekommen per Email einen Zugangslink von (de)mentia+art geschickt. Den klicken Sie etwa 15 Minuten bevor die digitale Museumsführung beginnt.
- Gewähren Sie dann nach Aufforderung bitte Zugriff auf Ihre Kamera und Ihr Mikrofon
- Führen Sie die angebotene Kamera- und Mikrofon-Probe durch
- Warten Sie, bis Sie in den virtuellen (künstlichen) Museumsraum eingelassen werden.

Dort begrüßt Sie Ihr/e Kunstbegleiter*in und los geht's!




 

Ein Projekt von:



 

Museum zu Hause live erleben - Digitale interaktive Museumsführungen für Menschen mit und ohne Demenz



Menschen mit Demenz leben überall im deutschsprachigen Bereich. Für viele sind Museen nur schwer oder gar nicht zu erreichen. Dies gilt sodann auch für viele Pflegeeinrichtungen, Tagespflegen, Demenzcafés u. a.
Insofern verstehen sich - neben der Möglichkeit eine schöne Zeit zu erleben - unsere digitalen Museumsführungen nicht nur als ein Beitrag im Kontext der andauernden Pandemie. Sie sind Orts-unabhängig, Teilhabe-orientiert und Ressourcen-aktivierend. Das bedeutet, dass die digitalen Führungen von (de)mentia+art in Zukunft überall gebucht werden können.

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Projekt Digitale Museumsführungen für MmD: Kostenlose Fortbildungen (März - Juli)

Menschen mit Demenz leben überall im deutschsprachigen Bereich. Für viele sind Museen nur schwer oder gar nicht zu erreichen. Dies gilt sodann auch für viele Pflegeeinrichtungen, Tagespflegen, Demenzcafés u. a.
In Reaktion auf die Erfahrungen mit Pandemie, Isolation und Vereinsamung hat (de)mentia+art in den letzten Monaten ein digitales, ortsunabhängiges Vermittlungsformat entwickelt, das eine wertschätzende und interaktive Teilhabe für Menschen mit Demenz ermöglicht und ihre Ressourcen anspricht.

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12.10. + 02.11. 2021 Teilhabe ermöglichen! Fortbildung: Digitale Museumsführungen für Menschen mit Demenz in Österreich

Museumsführungen für Menschen mit Demenz sollen eine wertschätzende und interaktive Teilhabe für Menschen mit Demenz ermöglichen und ihre Ressourcen ansprechen - auch im digitalen Format! Doch sind Museen für viele Menschen mit Demenz nur schwer zu erreichen. Dies gilt auch für viele Pflegeeinrichtungen, Tagespflegen, Demenzcafés u.ä. in Österreich, die ihren MmD kulturelle Teilhabe ermöglichen wollen. 

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Affenberge: Erinnern, Vergessen, Gefühl oder Verstand? - #1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Jüdisches Leben in Deutschland gibt es seit mindestens 1700 Jahren. 2021 wird dies zum Anlass genommen, an die vielfältigen Wirkungen zu erinnern. 2017 wurde an dieser Stelle über ein Kammerkonzert für Menschen mit Demenz berichtet, das (de)mentia+art gemeinsam mit dem WDR Sinfonieorchester ausrichten durfte. Dabei war auch ein Streichquartett des tschechisch-jüdischen Komponisten Pavel Haas (1899 - 1944): "Von den Affenbergen". Ich nahm das Konzert damals zum Anlass, wenig später einige Überlegungen anzustellen zu kognitivem Vergessen als Krankheitsbild und der Notwendigkeit des Erinnerns. Der kleine Artikel ist nun hier noch einmal zu lesen. [Jochen Schmauck-Langer]



[Foto: (de)mentia+art]

Unsicher und angespannt betrete ich den Kleinen Sendesaal, wo eines der Kammerkonzerte stattfinden soll, die das WDR-Sinfonieorchester zusammen mit dementia+art für Menschen mit Demenz anbietet. Im Saal waren etwa 90 Zuhörer, davon etwa 60 Menschen mit dementiellen Veränderungen, die zumeist in kleinen Gruppen aus dem Raum Köln und den angrenzenden Kreisen angereist waren. Das Durchschnittsalter gut 80 Jahre. Viele hatten deutliche kognitive und physische Einschränkungen, auf die das barrierefreie Format von Anfang an in Logistik, Musikauswahl und Moderation einzugehen versucht.

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Kunst für die Seele - Museum erleben: Digitale interaktive Führungen für Menschen mit und ohne psychische Beeinträchtigungen

(de)mentia+art bietet gemeinsam mit dem Museumsdienst Köln und der Eckhard Busch Stiftung seit Jahren Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen im Museum Ludwig, dem Wallraf-Richartz-Museum und dem Museum Schnütgen an. Die Führungen vor Ort richten sich sowohl an Gruppen von Erwachsenen, Seniorengruppen als auch an Gruppen von Jugendlichen. Nun kommen in Reaktion auf die Pandemie und ähnliche Situationen von Isolation und Vereinsamung auch digitale Führungsformate hinzu.

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Von Graz über die Rhön zum Schokoladenmuseum - Erfahrungsaustausch Kulturbegleitung für Menschen mit Demenz

[Foto: Digitaler Erfahrungsaustausch, (de)mentia+art]

Es war ein sehr vielfältiger, reger Austausch von 12 Teilnehmer*innen, die 2020/21 an verschiedenen Fortbildungen von (de)mentia+art teilgenommen hatten. Die meisten von ihnen an der vom Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung (Rheinland-Pfalz) zum fünften Mal organisierten Schulung zur Kulturbegleitung von Menschen mit Demenz. Die Schulung hatte, ebenso wie die anderen dreitägigen Fortbildungen, online stattgefunden. Eine wichtige Frage war, ob man angesichts der immer noch andauernden Pandemie überhaupt Museumsangebote für Menschen mit Demenz hatte realisieren können...? Sie wurde durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Projekten beantwortet.

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Menschen mit Demenz plaudern im Videochat über Kunst - Stand des Projekts Digitale Museumsführungen

Seit November verfolgt (de)mentia+art im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) das Projekt "Digitale Museumsführungen für Menschen mit Demenz in Pflegeeinrichtungen. Jochen Schmauck-Langer gibt einen Überblick zum Stand des Projekts in der Pilotphase.



[Der Gärtner, Umfeld von Mathieu Lenain l Museum
Wallraf-Richartz

Foto://© Rheinisches Bildarchiv, rba_c004548]

Wir haben sehr viele Interessensbekundungen für dieses Projekt bekommen. Darüber freuen wir uns! Im Moment befinden wir uns in der Pilotphase, die bis etwa Ende Februar andauern soll. Sie hat das Ziel, das Format digitale Museumsführungen auszuprobieren und gegebenenfalls weiter zu entwickeln, beziehungsweise in den technischen Abläufen, in der Bild- und Objektauswahl sowie der begleitenden Kommunikation zu optimieren.

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