25. - 27. 06. l Köln l Fortbildung l Teilhabe-orientierte Museumsführungen für Menschen mit psychischen Erkrankungen


[Foto: Tina Emsermann l Museum Ludwig]

HINTERGRUND

Psychische Erkrankungen, emotionale und seelische Beeinträchtigungen im Jugend- sowie im Erwachsenenalter haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Das Projekt »Kunst für die Seele – Museum erleben« eröffnet Betroffenen seit 2015 einen neuen Zugang zu den eigenen Wahrnehmungen und zur Welt. Die Angebote finden als 'Teilhabe-orientierte Führungen' in mehreren Kölner Museen sowohl für Gruppen von Erwachsenen und Senioren*innen als auch für Schüler*innen verschiedener Altersgruppen statt.

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KUNST FÜR DIE SEELE oder was ein Museumsbesuch mit dem Nachtwald Perelin zu tun hat…

Um die in der Kinder- und Jugendpsychiatrie tätigen Lehrerinnen und Lehrer, zu unterstützen, hat sich 1992 der Arbeitskreis “SchuPs - Schule und Psychiatrie“ gebildet. Er ist bundesweit tätig, veranstaltet Tagungen und gibt auch eine Fachzeitschrift heraus. Jetzt ist dort ein Artikel erschienen zu 'Kunst für die Seele' - Museumsführungen für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Er stammt von Ellen Westphal, die Sonderschullehrerin ist an der Johann-Christoph-Winters-Schule, Schule für Kranke in Köln.


[Haegue Yang, 5, Rue Saint-Benoît, 
Museum Ludwig, Köln, 2018, © Haegue Yang]

Bastian, ein kleiner, zurückhaltender Junge, der sich als Versager fühlt, wird auf dem Dachboden lesend, die Schule schwänzend zum Held einer phantastischen, unendlichen Geschichte. Die Rede ist von Michael Endes Buch „Die unendliche Geschichte“, in der besagter Bastian „nicht bloß am Rande, sondern sogar als entscheidende Figur (auftritt). Seine traurige Dachbodenwirklichkeit stülpt sich um in ein bodenloses Leben wie im Roman,.…“ Bastian selbst wird Teil der Geschichte, er ist wichtig und bedeutend. (Jürgen Lodemann, ZeitOnline, 2012)

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AUSGEBUCHT 13. - 15.05. 2019 | Kultur und Demenz | Kulturelle Begleitung für Menschen mit Demenz in Klagenfurt und Kärnten



In den letzten Jahren haben eine Reihe von Fortbildungen zu Kultur und Demenz in Wien, Linz, Innsbruck, Salzburg und Graz stattgefunden. Zugleich sind in ganz Österreich Angebote für Menschen mit Demenz in Museen entstanden. An vielen war (de)mentia+art beteiligt.

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23.05.2019 Kölner Philharmonie Happy Hour: Ludwig van Beethoven

Entspannte Heiterkeit!
Nicht der heroische, titanische Beethoven begegnet dem Hörer in der 1807 uraufgeführten Sinfonie Nr. 4. Der Komponist spielt hier vielmehr formale Ideen mit einer entspannten Heiterkeit durch, die eben auch eine Seite seines künstlerischen Wesens war. Marek Janowski war in dieser Saison bereits mit der "Fünften" und "Sechsten" zu erleben.

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14.06.2019 Kammerkonzert des WDR Sinfonieorchesters

 

Musik gilt als Königsweg zur inneren Welt der Gefühle. Der WDR und das WDR Sinfonieorchester haben sich in Kooperation mit (de)mentia+art aufgemacht, um besondere Musikprogramme für Menschen mit und ohne Demenz anzubieten. Freuen Sie sich am 14. Juni um 15 Uhr auf ein ganz besonderes Kammerkonzert mit einem gemeinsamen Singen und Musizieren zum Schluss!

PROGRAMM

Beethoven-Quintett op. 104

Gemeinsames Singen und Musizieren zum Abschluss

Mitwirkende

WDR Sinfonieorchester Chamber Players
Ye Wu, Violine
Andreea Florescu, Violine
Tomasz Neugebauer, Viola
Mischa Pfeiffer, Viola
Susanne Eychmüller, Violoncello

 


Wo? Kleiner Sendesaal des WDR am Wallrafplatz
Wann? 14.06. 2019 15.00 Uhr

Dauer: ca. 60 Minuten
Eintritt: frei
Anmeldung:   e r f o r d e r l i c h !
Bitte mit Angaben zu:

  • Name, Email, evt. Institution
  • Anzahl der Menschen mit Demenz und der Begleiter 
  • der Rollstühle, der Rollatoren,
  • wenn Sie mit einem Kleinbus anreisen, der auf dem WDR-Gelände geparkt werden soll: der Name des Fahrers und das Kennzeichen

Anmeldung bei: (de)mentia+art / Jochen Schmauck-Langer: Mobil 0157 - 88 34 58 81
oder per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Um frühzeitige Anmeldung wird geben.


 

Informationen über Anfahrt- und Parkmöglichkeiten sowie den Ablauf

Liebe Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher,
wir freuen uns auf Ihren Besuch am 14.06.2019 15 Uhr im WDR Funkhaus am Wallrafplatz!

  • Das Konzert findet im Kleinen Sendesaal statt und beginnt um 15.00 Uhr.
    Wir sind bereits ab 14.00 Uhr für Sie da.

    EINGANG / ANFAHRT

    Der Haupteingang zum WDR Funkhaus befindet sich am Wallrafplatz und kann - wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommen - über eine Rampe auch mit Rollstuhl erreicht werden (auf dem Plan > 1) Der Wallrafplatz ist allerdings Fußgängerzone und kann nicht mit dem PKW oder Bus angefahren werden.

    Eine direkte Anfahrt (für Busse) ist über den sogenannten „Pilzbau“ des WDR möglich. Die Einfahrt befindet sich „An der Rechtschule“ (auf dem Plan > 2). Dort können Besucher bequem aussteigen.
    >>> Wichtig: Eine Parkmöglichkeit im Innenhof des WDR kann nicht garantiert werden; der Fahrer muss sich ausweisen
    Die Konzertbesucher können dann über den rückwärtigen Eingang das WDR Funkhaus betreten.
    >>> Freundliche Helfer vor Ort stehen Ihnen bei allen Fragen zur Seite.

    Der Weg zum Konzertsaal ist von dort nicht weit. Auf dem Weg dorthin befinden sich die Toiletten und die Garderoben.


    [Plan WDR]
    Bis zum Konzerteinlass können Sie direkt vor dem Konzertsaal verweilen - für Sitzgelegenheiten ist gesorgt. Der Konzertsaal ist ebenerdig, es sind genügend Plätze für Rollstühle und Rollatoren eingeplant.

    TOILETTEN
    Es gibt eine behindertengerechte Toilette sowie weitere Toiletten.

    Wir wünschen Ihnen eine gute Anreise und uns allen einen schönen Konzertnachmittag!

    Haben Sie noch Fragen?
    Jochen Schmauck-Langer von dementia+art (Tel. 0157 88 34 58 81) beantwortet sie gerne.

  


             

 

Der WDR und das WDR-Sinfonieorchester sehen sich mit ihren Angeboten für Menschen mit Demenz im Musikbereich bundesweit in einer Vorreiterrolle für Inklusion, nicht zuletzt indem weitere Pilotprojekte beispielhaft in verschiedenen Städten ermöglicht werden.

(de)mentia+art hat diese Konzerte von Anfang an organisiert, mitgestaltet und mit durchgeführt. Von der musikgeragogischen Auswahl, über die Bedingungen der Barrierefreiheit bis zu der unabdingbaren Kommunikation, die auf die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz eingeht.


 >>>  Zum Video mit dem WDR Sinfonieorchester:  H i e r

03. - 04.06.2019 Fortbildung l Limburg l Kultur für Menschen mit Demenz

[Foto: Roland Meinecke]

Seit einigen Jahren gibt es immer mehr Angebote von Museen und Konzerthäusern für Menschen mit Demenz. Zugleich wollen auch immer mehr Betroffene, Angehörige sowie Pflege- und Betreuungseinrichtungen diese Angebote nutzen. Dies gilt auch - zum wiederholten Male! - in der alten Domstadt Limburg, die nicht nur den weltberühmten Dom, sondern auch ein sehr schönes Dommuseum hat.

Welche Kulturangebote kommen hier in Frage und was ist dabei zu beachten? Welche inneren und äußeren Barrieren müssen berücksichtigt werden? Die Fortbildung vermittelt, wie diese ganz praktisch überwunden werden können und eine Kulturbegleitung von Menschen mit Demenz kenntnisreich und wertschätzend möglich ist.

  • Warum kulturelle Teilhabe?
    Demografie, rechtlicher Rahmen, Inklusion, Emotionen
  • Wo soll kulturelle Teilhabe stattfinden?
    Museen, Konzerthäuser ... Hemmnisse und wie sie überwunden werden
  • Wer soll teilnehmen?
    Menschen mit Demenz: Krankheitsbild, Gedächtnis, Kommunikation
  • Wie geht das Ganze?
    Innere und äußere Barrieren, Gelingensbedingungen, Nachhaltigkeit
    Schwerpunkt: Teilhabe-orientierte Vermittlung für Menschen mit Demenz

Die Teilnehmenden erhalten am Ende der Fortbildung eine Praxisaufgabe, bei der sie ihre neuen Kenntnisse anwenden sollen. Nach etwa 6 Monaten folgt ein gemeinsamer Erfahrungsaustausch.

Die Fortbildung qualifiziert zur/zum Kulturbegleiter*in für Menschen mit Demenz.
Sie erhalten eine Teilnahmebescheinigung und ein digitales Handout.


Termin: 03. - 04.06.2019 l 10 - 17 Uhr l

Ort: Seniorenzentrum Wohnstadt Limburg, Gartenstr. 6, 65549 Limburg an der Lahn
Praxisort: nach Absprache
Zielgruppe: Pflege / Betreuung (Sozialer Dienst, Alltagsbegleiter, Ehrenamt) und Kultur (Museen, Musikeinrichtungen).
Referent: Jochen Schmauck-Langer
Geschäftsführer von (de)mentia+art, Kulturgeragoge, Kunstbegleiter für Menschen mit und ohne kognitive oder psyschische Erkrankungen, Alltagsbegleiter für Menschen mit Demenz (§ 53c); Mitgliedschaften: BV Museumspädagogik; BV Kunst- und Kulturgeragogik sowie AG „Kulturelle Teilhabe“ der NRW-Demenz-Servicezentren

Infos: unter www.dementia-und-art.de

Catering: Es ist ein kleines Catering (Getränke / Gebäck) vorgesehen.

Anmeldung: Die Fortbildung findet im Rahmen einer Mitarbeiter*innen-Schulung des Seniorenzentrums Wohnstadt Limburg statt. Bitte informieren Sie sich über die Möglichkeit, daran teilzunehmen:
Kontakt Matthias Englisch: m.englisch(at)pflegepartner-aktiv.de


                  

"Das Sagen haben wir!" Museum erleben für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Ein Erfahrungsbericht

Das Projekt »Kunst für die Seele – Museum erleben« eröffnet Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen einen neuen Zugang zu den eigenen Wahrnehmungen und zur Welt. Frau U. B. verfasste als Teilnehmerin solcher Führungen den folgenden Erfahrungsbericht. (de)mentia+art dankt für die Erlaubnis, ihn zu veröffentlichen.



Eine Gruppe des Köln-Rings trifft sich regelmäßig in einem Kölner Museum. Dort treffen wir auf Herrn Schmauck-Langer von  (de)mentia+art. Der übernimmt die Führung aber nicht das Sagen.

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10. - 11.10.2019 Köln: Mit Kunst Türen öffnen - mit Bildern und über Bilder erzählen


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Sauer/d+a
In den Seniorenhäusern gibt es immer mehr Bewohner, die sich für Kunst interessierten und für die ein Museumsbesuch keine Ausnahme war. Neben den gelegentlichen Besuchen in Museen, die vom Seniorenhaus organisiert werden, können Sie auch in einem Betreuungsangebot innerhalb des Seniorenhauses Kunst zu einem anregenden Thema machen und über die Werke berühmter Künstler mit den Bewohnern sprechen.
Dabei gibt es häufig eine Reihe von Hemmnissen („Wie kann ich ein solches Gespräch führen?“), die durch die Fortbildung überwunden werden sollen.

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